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Warum weniger manchmal eben doch mehr ist

Gehören Sie zu den eher faulen Zeitgenossen? Zugegeben, das klingt nicht gerade nach einer schmeichelhaften Frage. Und dennoch ist sie aus Sicht des Entwicklers goldrichtig mit einem “Ja” zu beantworten, wenn es um die “Lines of Code”, also die Anzahl der geschriebenen Programmzeilen, geht. Warum das so ist? Guter Code ist kurz, prägnant und im besten Falle an anderen Stellen wiederverwendbar. Andererseits ist eine solch komprimierte Essenz fast immer das Ergebnis intensiven Arbeitsaufwandes. Und dieser kostet natürlich Zeit. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass eine Aufgabe zwar oft gut und termingerecht gelöst wird, dabei jedoch mehr Programmzeilen entstehen als eigentlich notwendig. Noch ungünstiger wird es, wenn später eine ganz ähnliche Aufgabe nicht oder nur wenig von dem bereits vorhandenen Code profitieren kann und weitere Programmklassen erforderlich macht. “Ich schreibe dir einen langen Brief, weil ich keine Zeit habe, einen kurzen zu schreiben.” (Blaise Pascal) Am Beispiel einer zu erstellenden Tabelle möchte ich zeigen, wie eine Code Optimierung aussehen kann. Die Tabelle habe ich gewählt, da sie ein häufig genutztes Widget (grafische Komponente) bei der …